Die serbische Regierung will der Provinz Vojvodina im Norden des Landes weitreichende Autonomierechte zugestehen. Wie die Regierung in Belgrad am Donnerstag mitteilte, werden der multiethnischen Provinz mit dem umstrittenen Gesetzesprojekt allerdings keine "Elemente eines souveränen Staates" übertragen. Die Vojvodina besitzt als autonome Provinz bereits jetzt Sonderrechte, könnte künftig aber auch die Gerichtsbarkeit auf seinem Gebiet regeln und mit Regionen anderer Länder Abkommen schließen. Außerdem soll die Provinz eine eigene Entwicklungsbank bekommen. Das Gesetz muss noch vom Parlament verabschiedet werden.




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