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Merkel: Obama hat von Wende bei GM nichts gewusst

Nach dem überraschenden Rückzug des mehrheitlich staatlichen US-Autobauers General Motors (GM) vom Opel-Verkauf hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch am Mittwochabend mit US-Präsident Barack Obama telefoniert. Der US-Staatschef habe dabei versichert, in die Entscheidung des Verwaltungsrats von GM nicht eingebunden gewesen zu sein, erklärte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. In der "Bild"-Zeitung weist Merkel Vermutungen zurück, Obama habe sie bei ihrem Gespräch in Washington am Dienstag absichtlich in Unkenntnis über die GM-Entscheidung gelassen. Diesen Artikel weiter lesen

"Das Gespräch mit US-Präsident Obama hat mir gezeigt, dass auch er von der Wende bei General Motors nichts gewusst hat", sagte sie der "Bild"-Zeitung. Merkel hatte am Dienstag ihre historische Rede vor dem US-Kongress gehalten. Von der GM-Entscheidung erfuhr sie erst kurz vor ihrem Abflug nach Deutschland. Nach Angaben Wilhelms vereinbarten Merkel und Obama, sich über die weiteren Entwicklungen laufend abzustimmen. Merkel betonte demnach im Telefonat mit Obama, dass die Bundesregierung auf die Rückzahlung des Brückenkredits für Opel in Höhe von 1,5 Milliarden Euro drängen werde, den der deutsche Staat gewährt hatte. Zudem müsse General Motors schnellstmöglich ein neues Konzept für Opel vorlegen.

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