Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Bulgarien wegen mangelhafter Ermittlungen zu einem Mord am früheren stellvertretenden Generalstaatsanwalt des Landes verurteilt. Die Richter in Straßburg sprachen den Hinterbliebenen von Nikolai Kolew am Donnerstag eine Entschädigung in Höhe von 30.000 Euro zu. Die bulgarische Justiz hatte zugelassen, dass der damalige Generalstaatsanwalt Nikola Filtschew die Ermittlungen in dem Mordfall leitete - obwohl es Anzeichen dafür gab, dass der Chefankläger selbst für die Tat verantwortlich gewesen sein könnte.




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