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Australische Ärzte heilen todkrankes Baby von seltener Erbkrankheit

In Australien haben Ärzte ein an einer tödlichen Erbkrankheit leidendes Baby mit einem Medikament gerettet, das zuvor in Deutschland nur an Mäusen getestet wurde. Wie die Mediziner am Donnerstag in Melbourne mitteilten, litt das heute 18 Monate alte Mädchen, das unter dem Namen "Baby Z" bekannt wurde, unter einem sehr seltenen, angeborenen Stoffwechselleiden, der sogenannten Molybdän-Cofaktor-Defizienz. Die Erbkrankheit führt zu giftigen Sulfit-Ablagerungen im Gehirn, was zu Krämpfen, Hirnschädigungen und meist schon im Kindesalter zum Tode führt.

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