US-Präsident Barack Obama hat den Indianern Teilhabe am "American dream" versprochen. "Sie sollen wissen, dass ich mich absolut verpflichtet fühle, mit Ihnen zusammen beim Aufbau einer besseren Zukunft voranzuschreiten", sagte Obama vor Vertretern von 564 Indianer-Stämmen, die nach Washington eingeladen worden waren. Obama sagte, es handle sich um die größte Versammlung von Chefs der Indianerstämme in der Geschichte der USA. Diesen Artikel weiter lesen
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"Ich weiß, was es heißt, missachtet und vergessen zu werden, was es heißt, zu kämpfen", sagte Obama, der dabei auf seinen eigenen Lebensweg mit einer alleinerziehenden Mutter anspielte und auch erwähnte, dass er vor zwei Jahren von einer Indianerfamilie vom Stamm der Crow in Montana adoptiert worden sei. "Ich weiß, was es heißt, ein Außenseiter zu sein", fügte der Präsident hinzu. Solange er im Amt sei, würden die Indianer nicht vergessen. Er habe jedoch Verständnis, wenn die Indianer auf seine Worte mit Skepsis reagierten, weil sie "diese Platte aus Washington schon oft gehört" hätten.
Obama räumte ein, dass es in einigen Indianerreservaten eine Arbeitslosenquote von 80 Prozent gebe und dass ein Viertel aller Nachfahren der Ureinwohner Amerikas in Armut lebten. Für die Zukunft müsse sichergestellt werden, dass die Indianer vollwertig in das Wirtschaftsleben integriert werden. Ihre Kinder und Enkel sollten volle Chancengleichheit genießen, fügte Obama hinzu.




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