Der deutsche NATO-Befehlshaber der Truppen in Afghanistan, General Egon Ramms, hat den Abzug hunderter ausländischer UN-Mitarbeiter aus Afghanistan kritisiert. Er sei "nicht sehr zufrieden" mit der Entscheidung der UN-Mission in Afghanistan (UNAMA), sagte Ramms im Kommandobunker in Innich nahe der Grenze Deutschlands zu den Niederlanden. Diesen Artikel weiter lesen
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Indem das Personal abgezogen werde, könnten die "erforderlichen Fortschritte" nicht erzielt werden. UNAMA-Chef Kai Eide hatte den Abzug von rund 600 der 1100 internationalen Beschäftigten nach dem Anschlag auf ein UN-Gästehaus in Kabul angeordnet, bei dem Ende Oktober fünf ausländische UN-Mitarbeiter und zwei Polizisten getötet wurden.
Die Zusammenarbeit zwischen den Militärs und der UN-Mission sei für die Entwicklung Afghanistans wichtig, unterstrich General Ramms. "Wiederaufbau und Sicherheit hängen voneinander ab." Der NATO-Befehlshaber beklagte den Rückgang der Akzeptanz des Einsatz bei der afghanischen Bevölkerung. "Die Uhr läuft gegen uns", fügte Ramms hinzu. Vor vier Jahren habe die Unterstützung durch die Afghanen bei 80 Prozent gelegen, nun sei sie auf 52 Prozent zurückgegangen. Derzeit stehen rund 71.000 Soldaten am Hindukusch unter NATO-Kommando.




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