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Vierfachmord von Eislingen: Erster Täter gesteht vor Gericht

Im Prozess um den Vierfachmord an einer Familie im baden-württembergischen Eislingen hat einer der Täter sein Geständnis vor dem Landgericht Ulm bekräftigt. Er habe auf Bitten von Andreas H. die 31 Schüsse auf dessen vier Familienmitglieder abgegeben, sagte der 19-jährige Mitangeklagte Frederik B. einem Gerichtssprecher zufolge. Der als Haupttäter geltende Sohn der am Gründonnerstag getöteten Familie, Andreas H., wird laut Gericht voraussichtlich am kommenden Mittwoch erstmals zu seiner Beteiligung an der Bluttat aussagen. Diesen Artikel weiter lesen

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden zur Tatzeit 18 und 19 Jahre alten Gymnasiasten vor, die Eltern und beiden Schwestern von H. am Gründonnerstag aus Habgier mit 31 Schüssen aus Kleinkaliberwaffen ermordet zu haben. H. habe das Vermögen seiner Eltern von 256.000 Euro erben und sein Elternhaus verlassen wollen. Sein 19-jähriger Freund sollte auch davon profitieren und habe mit Blick darauf bereits eine entsprechende "Wunschliste" erstellt.

Die Leichen des 57-jährigen Heilpraktikers, seiner 55-jährigen Ehefrau und der 24 und 22 Jahre alten Töchter waren am Karfreitag in einem Eislinger Mehrparteienhaus gefunden worden, das der Familie gehört. Laut Anklage waren zunächst die beiden jungen Frauen mit neun und zehn Schüssen ermordet worden. Danach wurden die Mutter von drei und der Vater von acht Schüssen tödlich getroffen. Die beiden Tatwaffen sollen die jungen Männer neben 15 weiteren bei einem Einbruch im Vereinsheim des Eislinger Schützengilde im Oktober 2008 erbeutet haben.

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