Mit einer Vorlesung im Zug hat die Hebräische Universität in Jerusalem einen Waggon voller Berufspendler überrascht. Der Professor Hanoch Gutfreund bestieg am Mittwochmorgen einen Vorortzug von Modiin nach Tel Aviv und dozierte vor den Fahrgästen über die Liebesbriefe Albert Einsteins. Die Pendler legten brav ihre Zeitungen und MP3-Player zur Seite, um dem Vortrag über das Privatleben des Erfinders der Relativitätstheorie zu lauschen. "Ich habe noch nie eine Vorlesung gehalten, bei der mir die Hälfte der Leute den Rücken zugedreht hat", sagte Gutfreund nach dem ungewöhnlichen Seminar, das nur durch die Haltestellen-Ansagen des Zugführers unterbrochen wurde. Diesen Artikel weiter lesen
"Es war wunderbar", sagte die Pendlerin Isabelle Tovi. "Ich würde gerne Universitätsvorlesungen besuchen, aber ich habe einfach nicht die Zeit." Mit der Vorlesung startete die Universität ihr Programm "Wissenschaftler auf der Schiene", mit der sie für die Hochschulbildung werben will.




Tofte (AFP) - In Anwesenheit von Kronprinzessin Mette-Marit ist in Norwegen das erste Osmose-Kraftwerk der Welt in Betrieb genommen worden.
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