Mehrere tausend Russen sind dem Aufruf einer Kreml-treuen Jugendbewegung und einer extremen nationalistischen Bewegung zu Feierlichkeiten für den Tag der Einheit des Volkes gefolgt. Unter den mehr als 20 angekündigten Kundgebungen wurden der Umzug der "Naschi" ("Die Unsrigen") und der der Bewegung gegen illegale Einwanderung am besten besucht. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Einheitstag wurde 2005 vom heutigen Ministerpräsidenten und damaligen Staatschef Wladimir Putin eingeführt und trat an die Stelle des Tags der Oktoberrevolution, der bis dahin jeweils am 7. November im Gedenken an die bolschewistische Revolution von 1917 gefeiert wurde.
Mit dem Tag der Einheit wird der Befreiung Russlands von der polnischen Besetzung im Jahr 1612 und des Beginns der Romanow-Dynastie gedacht, die bis zur Oktoberrevolution an der Macht blieb. Präsident Dmitri Medwedew erklärte, der Gedenktag erinnere daran, dass "wir wirklich ein geeintes Volk sind, das die größten Schwierigkeiten überwinden kann". Umfragen zeigen, dass die meisten Russen mit dem Einheitstag nicht viel verbinden. Nur 16 Prozent kennen die offizielle Bezeichnung, nur zwei Prozent können die historische Dimension herleiten.
Der 4. November sei der Tag, an dem sich Russland seiner "grandiosen" Vergangenheit erinnere, erklärten die "Naschi", an deren Kundgebung gegenüber vom Amtssitz Putins laut Polizei 20.000 Menschen teilnahmen. Die Anhänger der Bewegung gegen illegale Einwanderung erschienen in schwarzer Kleidung. Sie riefen Slogans wie "Russland den Russen" und "Moskau den Moskauern". In St. Petersburg nahmen rund 400 Menschen an einer Kundgebung zum Einheitstag teil.




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