Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, lehnt eine Aufstockung des Truppenkontingents der Bundeswehr in Afghanistan ab. "Für die Anhebung der Mandatsobergrenze sehe ich im Moment keine Notwendigkeit", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Das richtige Vorgehen sei, einmal wirklich zu bilanzieren, "wo wir in Afghanistan stehen - und zwar ohne Schönfärbung". Auf Grundlage dieser Erkenntnisse müssten die Schlussfolgerungen gezogen werden. Das gelte nicht nur für den militärischen, sondern insbesondere für den zivilen Einsatz. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Defizite nach acht Jahren Präsenz in Afghanistan seien groß, und die Bilanz sehe "insgesamt nicht sehr gut" aus, sagte Kirsch. Die Bundesregierung will das Mandat, das eine Obergrenze von 4500 Soldaten vorsieht, dem Bericht zufolge bis zum 13. Dezember zunächst unverändert verlängern. Nach der geplanten internationalen Afghanistan-Konferenz soll dann die Anhebung der Obergrenze im Rahmen eines neuen Mandats geprüft werden.




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