Chemie- oder Stahlkonzerne sollen auch in den kommenden Jahren kostenlos die Umwelt verschmutzen dürfen. Der Umweltausschuss des Europaparlaments billigte in Brüssel eine Liste mit insgesamt 164 Branchen, für die es Ausnahmen vom sogenannten Emissionshandel der Europäischen Union geben soll. Die Bundesregierung hatte dies bei der EU durchgesetzt, um die Abwanderung dieser Industriezweige in Drittländer ohne Klimaauflagen zu verhindern. Diesen Artikel weiter lesen
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Nach der Einigung im Umweltausschuss können besonders energieintensive Branchen wie die Chemie-, Stahl- oder Plastikindustrie unter bestimmten Bedingungen noch bis 2020 Verschmutzungsrechte kostenlos erhalten. Andere Industriezweige müssen das Recht zum Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) dagegen teuer ersteigern.
Die Ausnahmen sollen in dem Fall gelten, dass im dänischen Kopenhagen im Dezember kein international gültiges Klimaschutzabkommen geschlossen werden kann. Der Branchenliste müssen noch das Plenum des Europaparlament sowie die EU-Staaten zustimmen.




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