Die USA haben die Aufnahme von sechs Uiguren im pazifischen Inselstaat Palau als "bedeutenden Schritt" zur Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo bezeichnet. Außenamtssprecher Ian Kelly dankte der Regierung von Palau am Montag (Ortszeit) für das "großzügige Angebot", die Uiguren aufzunehmen. Die USA seien damit einen "bedeutenden Schritt" bei der Umsetzung der von Präsident Barack Obama angeordneten Schließung des Lagers auf Kuba vorangekommen. "Die ununterbrochene Unterstützung durch unsere Freunde und Verbündeten ist sehr wichtig und wird geschätzt", ergänzte Kelly. Diesen Artikel weiter lesen
Die sechs am Sonntag nach Palau überstellten Uiguren hatten mehr als sieben Jahre in Guantanamo verbracht. Sie gehören zu einer Gruppe Uiguren, die die US-Armee Ende 2001 in Afghanistan aufgriff und dann nach Guantanamo brachte. Die USA ließen bereits vor vier Jahren den Terrorverdacht gegen sie fallen. Sie wurden aber nicht nach China ausgewiesen, weil Peking sie als islamistische Aufständische betrachtet und ihnen dort Folter droht. US-Präsident Obama will das Lager bis Anfang 2010 schließen und ist bei der Aufnahme der verbleibenden 215 Gefangenen auf die Hilfe des Auslandes angewiesen.




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