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Schweinegrippe-Impfung erneut eindringlich empfohlen

Angesichts der jüngsten Todesfälle durch Schweinegrippe hat Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erneut eindringlich zur Impfung aufgerufen. "Ich denke, dass die Nachricht von weiteren Todesfällen die Gefährlichkeit der Krankheit verdeutlicht", sagte er der "Rheinischen Post". Eine Schweinegrippe-Patientin schwebt in Frankfurt am Main in Lebensgefahr. Diesen Artikel weiter lesen

In Deutschland starben bislang sechs Menschen an den Folgen der Schweinegrippe. Laumann äußerte angesichts der Gefahr einer weiteren Ausbreitung der Krankheit die Hoffnung, "dass viele Menschen ihre bisher skeptische Haltung jetzt noch einmal überdenken und sich impfen lassen".

Auch der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, riet zur Impfung. "Unsere Chance, eine Viruserkrankung auszurotten, liegt darin, das Virus gar nicht zur Ausbreitung kommen zu lassen", sagte er der "Thüringer Allgemeinen". "Deshalb ist es sozialmedizinisch richtig, möglichst viele Menschen zu impfen."

Eine am Montag in die Frankfurter Uniklinik eingelieferte 39-Jährige wurde weiter intensivmedizinisch behandelt. Der Zustand der mit dem H1N1-Virus infizierten Frau sei "kritisch und nach wie vor lebensbedrohlich", teilte das Krankenhaus mit. Allerdings habe sich ihr Gesundheitszustand durch ein spezielles Beatmungsverfahren geringfügig verbessert. Hinweise auf Vorerkrankungen der Patientin gebe es weiter nicht. Die 39-Jährige wird ausnahmslos von geimpftem Personal betreut und ist in einer Isolationsschleuse untergebracht.

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