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Becker reagiert mit Unverständnis auf Agassis Drogenbeichte

Ex-Tennisstar Boris Becker hat mit Unverständnis auf die Drogenbeichte seines Ex-Konkurrenten Andre Agassi reagiert. Er bezweifle, "ob Andre richtig beraten war, seine Biographie in dieser Offenheit herauszubringen", sagte Becker der Illustrierten "Bunte". Dass er eine Biographie schreibe, sei korrekt - "über Höhen und Tiefen, über Glück und die Liebe, große Schlachten und tiefe Gefühle." Aber die damit verbundene Selbstvernichtung schade nicht nur Agassis Ruf, sondern der gesamten Tennisbranche. Diesen Artikel weiter lesen

Die Frage, ob Agassi nun noch zum Vorbild tauge, werde ihn in Zukunft noch verfolgen, zeigte sich der 41-jährige Becker überzeugt. "Fans und Spieler, denen er Idol war und die ihn verehrt haben, sehen auf einmal ein ziemlich hässliches Bild des Heroes, das er auch noch selbst gezeichnet hat."

Becker experimentierte nach eigener Aussage nicht mit Drogen. "Meine gefährdete Teenagerzeit, in der man nicht so recht weiß, ob man Fisch ist oder Fleisch, habe ich wegen meines knallharten Managers Ion Tiriac unbeschadet überstanden", sagte der Ex-Wimbledon-Sieger. Sein Vater habe "genauso scharf" auf ihn aufgepasst.

Der 39-jährige Agassi legt in seiner nun erscheinenden Autobiografie ein umfassendes Drogen-Geständnis ab. In dem Buch räumt der Ex-Weltklassespieler ein, während seiner Karriere im Jahr 1997 die stark abhängig machende Droge Crystal Meth genommen zu haben.

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