Nach den Datenschutz-Skandalen der vergangenen Wochen fordert der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar eine Überprüfung des Bundesdatenschutzgesetzes. "Es wurde in einer Zeit geschrieben, in der das technologische Umfeld völlig anders war als heute", sagte Schaar dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Dienstag. Die Situation hätte sich komplett geändert, es gebe vieles, "was seinerzeit Science-Fiction war". Jetzt stehe in Frage, ob die "Konzepte, die damals entwickelt wurden, heute noch zeitgemäß sind". Das Bundesdatenschutzgesetz gibt es seit dem Jahr 1977. Diesen Artikel weiter lesen
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Von Anbietern sozialer Online-Netzwerke forderte Schaar datenschutzfreundlichere Profil-Voreinstellungen. "Im Augenblick muss man aktiv werden, um die Einstellungen zu verbessern. Das ist derzeit so, als wenn ich mir ein Auto kaufe, in dem zwar Bremsen vorhanden sind, aber ich sie erst durch eine Systemeinstellung aktivieren muss - das muss unserer Meinung nach geändert werden", sagte der Datenschützer der Zeitung. "Eine völlige Datenaskese" sei in der Informationsgesellschaft aber nicht ratsam, sagte Schaar weiter.




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