Auf den indischen Markt drängende Handelsriesen wie Metro und Wal-Mart bedrohen einer Studie zufolge Millionen Arbeitsplätze auf dem Subkontinent. Straßenhändler, kleine Ladenbesitzer und auch Kleinbauern würden von den Supermarktketten in den Ruin gedrängt, erklärte die Hilfsorganisation Oxfam am Dienstag bei der Vorstellung der Studie "Zur Kasse bitte". Bisher wird demnach nur ein Prozent aller Lebensmittel in Indien in Supermärkten gekauft, der Handel findet in kleinen Läden oder auf der Straße statt. Im indischen Einzelhandel arbeiten demnach derzeit etwa 35 Millionen Menschen. Diesen Artikel weiter lesen
Die Metro-Gruppe ist bereits seit sechs Jahren auf dem indischen Markt aktiv. Nach der britischen Supermarkt-Kette Spencer's und dem südafrikanischen Shoprite ziehen der Studie zufolge in diesem Jahr voraussichtlich Wal-Mart und Tesco nach. Auch die Rewe-Gruppe hat der Oxfam-Studie zufolge den indischen Markt als "Zukunftsvision" im Visier. Die umstrittene Liberalisierung ausländischer Investitionen im indischen Einzelhandel dürfte auch Thema des EU-indischen Gipfeltreffens am Freitag in Neu-Delhi sein.




Berlin (dpa) - Nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist die Finanzkrise mit ihren globalen Auswirkungen noch keinesfalls überstanden.
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