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Spielwarenbranche trotzt der Finanzkrise

Die Spielwarenbranche trotzt bisher erfolgreich der Finanzkrise. Besonders klassisches Spielzeug verkauft sich spürbar besser, wie der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) in Nürnberg mitteilte. Bei einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft erwartet der Verband bei Puzzles, Gesellschaftsspielen oder Puppen einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 2,36 Milliarden Euro. BVS-Geschäftsführer Willy Fischel sagte, "die Wirtschaftskrise ist noch nicht im Kinderzimmer angekommen." Diesen Artikel weiter lesen

Drei positive Verstärker seien erfolgsbestimmend: es gebe mehr Spielzeug fürs einzelne Kind, es werde höherwertiger gekauft und Spielwaren seien ein Thema für die ganze Familie. Bei Videospielen stagniert der Markt laut BVS. Hier werde für 2009 in etwa der Umsatz des Vorjahres in Höhe von 1,936 Milliarden Euro erwartet. Insgesamt wird der Spielwarenmarkt nach Einschätzung des Branchenverbandes damit in diesem Jahr gemessen an den Endverbraucherpreisen um ein bis zwei Prozent auf etwa 4,3 Milliarden Euro steigen. Wegen des hohen Wettbewerbsdrucks sei derzeit nicht mit Preiserhöhungen zu rechnen. Für das kommende Jahr wollte der BVS angesichts der unsicheren Wirtschaftslage keine Umsatzprognose abgeben.

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