Nach dem Abstutz einer brasilianischen Militärmaschine im Amazonas-Urwald mit neun Überlebenden sind die Leichen der beiden Unglücksopfer gefunden worden. Die Leiche eines Besatzungsmitglieds sei nahe der Unglücksstelle entdeckt worden, teilte die brasilianische Luftwaffe mit. Zunächst war angenommen worden, der Mann habe sich auf den Weg gemacht, Hilfe zu holen. Eine weitere Leiche sei bereits am Samstag im Wrack der Unglücksmaschine gefunden worden. Insgesamt befanden sich elf Menschen an Bord des Flugzeugs. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Militärtransporter, eine Cessna vom Typ Caravan C-98, befand sich am Donnerstag auf dem Weg von Cruzeiro do Sul im Bundesstaat Acre nach Tabatinga im Bundesstaat Amazonas, als der Motor ausfiel. Dem Piloten gelang es, mitten im Urwald auf dem Fluss Itui notzulanden. An Bord befanden sich neben den vier Besatzungsmitgliedern sieben Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums, die für eine Impfkampagne von Ureinwohnern nahe der Grenze zu Peru unterwegs waren. Einer der Ministeriums-Mitarbeiter war das zweite Opfer des Absturzes.
Indianer vom Stamm der Matis hatten die Maschine am Tag nach dem Absturz im Urwald zwischen zwei Indianerdörfern in dem Fluss gefunden und die Behörden alarmiert. Die neun Überlebenden wurden mit einem Hubschrauber zurück nach Cruzeiro do Sul gebracht.




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