Nach der abgesagten Stichwahl in Afghanistan hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) Präsident Hamid Karsai zur Zusammenarbeit mit seinen politischen Gegnern aufgefordert. "Wir erwarten, dass der afghanische Präsident sich bemüht, die verschiedenen Lager zusammenzuführen", sagte Westerwelle am Montag bei einem Besuch in Paris. Karsai müsse versuchen, "Präsident, aller Afghanen zu sein". Die Herausforderungen an ihn seien "immens". Westerwelle verwies auf den Kampf gegen die Korruption und die Sicherheitslage am Hindukusch. Deutschland werde bei seinem Bemühen, dem afghanischen Volk zu helfen, nicht nachlassen.




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