Russland lehnt eine Auslieferung des Hauptverdächtigen im Mordfall des Kreml-Kritikers Alexander Litvinenko an Großbritannien weiter ab. "Unsere Haltung hat sich nicht geändert", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach einem Gespräch mit seinem britischen Kollegen David Miliband am Montag in Moskau. Es sei "absolut unrealistisch", die russische Verfassung zu ändern, um den verdächtigen Ex-Agenten Andrej Lugowoi den britischen Behörden zu übergeben. Russland werde Lugowoi selbst vor Gericht stellen, wenn London ausreichend Beweise für dessen Schuld vorlege. Bislang habe Großbritannien aber nicht den "vollen Umfang" der Beweise geliefert, sagte der russische Außenminister.




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