Bei einem Selbstmordanschlag vor einem Luxushotel in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi sind nach Polizeiangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Laut Rettungskräften wurden bei der Explosion am Hotel Shalimar unweit vom Hauptquartier der pakistanischen Streitkräfte mindestens 17 weitere Menschen verletzt. Die Helfer befürchten demnach, dass sich die Zahl der Opfer noch erhöhen könnte. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem Selbstmordanschlag aus. Diesen Artikel weiter lesen
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In den vergangenen zwei Jahren starben in Pakistan bei einer Serie von Anschlägen fast 2400 Menschen. Anfang Oktober attackierten islamistische Rebellen bereits das Hauptquartier der Armee in Rawalpindi, 19 Menschen starben. In der vergangenen Woche kamen bei einem Autobombenanschlag auf einem Markt in der Großstadt Peshawar im Nordwesten des Landes mindestens 118 Menschen ums Leben. Die Anschläge werden vor allem den pakistanischen Taliban zugeschrieben.
Die Regierung in Islamabad hat in einer Großoffensive gegen die islamistischen Aufständischen 30.000 Soldaten in der Taliban-Hochburg Süd-Waziristan entsandt, die Kämpfe in der Region werden erbittert geführt.




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