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Iran verlangt weitere Prüfung von Atom-Vorschlag

Der Iran verlangt eine weitere Prüfung des von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vorgelegten Kompromissvorschlags zur Anreicherung seines Urans. Der iranische Außenminister Manuschehr Mottaki schlug die Schaffung einer "technischen Kommission" vor, die sich mit den Änderungswünschen aus Teheran befassen soll. "Wir haben über den Vorschlag beraten und haben diesbezüglich einige technische und wirtschaftliche Überlegungen", sagte Mottaki am Rande einer Konferenz in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Diesen Artikel weiter lesen

"Wir haben vor zwei Tagen unsere Ansichten und Bemerkungen an die IAEA übermittelt, so dass es möglich ist, eine technische Kommission einzusetzen, um alle diese Punkte nochmals zu prüfen", sagte Mottaki weiter.

Die IAEA hatte im Oktober einen Kompromissvorschlag vorgelegt, wonach der Iran bis zum Jahresende 1200 seiner 1500 Kilogramm leicht angereicherten Urans zur weiteren Anreicherung für Forschungszwecke nach Russland und Frankreich liefern soll. So soll verhindert werden, dass der Iran das Uran selbst anreichert. Russland und Frankreich stimmten dem Vorschlag bereits zu, der Iran hat der IAEA jedoch noch keine endgültige Antwort gegeben.

Am Wochenende forderten US-Außenministerin Hillary Clinton und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon Teheran zur Annahme des Kompromisses auf. Der Westen wirft dem Iran vor, unter dem Vorwand der zivilen Nutzung der Kernenergie heimlich den Bau von Atombomben zu betreiben.

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