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Ex-Umweltstaatssekretärin Klug wird SPD-Geschäftsführerin

Die frühere Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, soll neue Bundesgeschäftsführerin der SPD werden. Die 41-Jährige soll auf dem Parteitag Mitte November ins Amt berufen werden, wie SPD-Generalsekretär Hubertus Heil nach einer Präsidiumssitzung in Berlin sagte. Klug betonte, sie sei "keine Gabriel-Frau". Diesen Artikel weiter lesen

Die gebürtige Saarländerin tritt die Nachfolge von Kajo Wasserhövel an, der gemeinsam mit dem scheidenden Parteivorsitzenden Franz Müntefering ins Willy-Brandt-Haus gekommen war. Klug war an der Seite des designierten Parteichefs, Ex-Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, vier Jahre lang Umwelt-Staatssekretärin. Im neuen Bundestag ist sie nicht mehr vertreten. Nach zwei Legislaturperioden hatte sie bei der Wahl am 27. September ihr Direktmandat in ihrem Wahlkreis im Saarland nicht verteidigen können.

In der "Saarbrücker Zeitung" trat die SPD-Politikerin Spekulationen entgegen, sie sei vom designierten Parteichef Gabriel durchgesetzt worden. "Ich bin keine Gabriel-Frau", sagte sie. Es sei ein gemeinsamer Vorschlag von Gabriel und der künftigen Generalsekretärin Andrea Nahles gewesen, dass sie das Amt übernehme. "Ich freue mich, dass beide das Vertrauen haben. Ansonsten hätte ich es nicht gemacht." Ihr Ziel als Bundesgeschäftsführerin sei es, das Willy-Brandt-Haus neu zu organisieren und es zu einer "Dienstleistungszentrale für die Partei weiterzuentwickeln".

Als Bundesgeschäftsführerin führt Klug gemeinsam mit Nahles das Willy-Brandt-Haus. Anders als die Generalsekretärin ist Klug dann eher für die innere Organisation der SPD-Zentrale zuständig.

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