Die US-Mittelstandsbank CIT hat nach monatelangem Überlebenskampf nun doch die Insolvenz angemeldet. Wie das Unternehmen in New York mitteilte, beschloss die Führung der Bank einen vorbereiteten Restrukturierungsplan zur Bereinigung von Außenständen im Umfang von zehn Milliarden Dollar (knapp 6,8 Milliarden Euro). Dazu beantragte die Bank Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts. Es handelt sich um die fünftgrößte Firmenpleite in den USA nach denen von Lehman Brothers und Washington Mutual 2008, WorldCom 2002, sowie General Motors 2009. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Insolvenzantrag bezieht sich der Unternehmensmitteilung zufolge nur auf die Bankzentrale, nicht jedoch auf das CIT-Filialnetz, das weiterbetrieben werden soll. Die Besitzstände von CIT werden auf 71 Milliarden Dollar geschätzt, die Außenstände auf 68 Milliarden Dollar. Allerdings müssen noch in diesem Jahr Schulden im Umfang von drei Milliarden Dollar und im kommenden Jahr weitere acht Milliarden Dollar beglichen werden.
CIT finanziert hunderttausende kleinere und mittelständische Firmen. Im Dezember hatte die Bank 2,3 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) Staatshilfe aus dem US-Bankenrettungsfonds erhalten. In der vergangenen Woche hatten wichtige Gläubiger nochmals Überbrückungskredite in Höhe von insgesamt 4,5 Milliarden Dollar zugesagt.




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