Vor allem dank der staatlichen Abwrackprämie hat der US-Autobauer Ford erstmals seit eineinhalb Jahren wieder einen Gewinn eingefahren. Von Juli bis September blieben dem zweitgrößten US-Autokonzern unter dem Strich 997 Millionen Dollar (678 Millionen Euro), wie Ford in Dearborn mitteilte. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres hatte der Konzern noch einen Verlust von 161 Millionen Dollar gemacht. Diesen Artikel weiter lesen
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Gute Geschäfte konnte Ford vor allem auf dem heimischen Markt in den USA verbuchen: Vor Steuern fuhr das Unternehmen hier einen Betriebsgewinn von 357 Millionen Dollar ein - den ersten seit Anfang 2005.
Neben der Abwrackprämie trugen auch Kosteneinsparungen in Höhe von rund einer Milliarde Dollar zu dem guten Quartalsergebnis bei. In den ersten neun Monaten des Jahres sparte Ford insgesamt bereits 4,6 Milliarden Dollar ein und damit mehr als die geplanten vier Milliarden. Ford mache trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise "enorme Fortschritte", erklärte Unternehmenschef Alan Mulally. Er sieht den Konzern auf dem Weg zu "solidem Profit" im Jahr 2011.
Im kommenden Jahr allerdings seien rückläufige Verkaufszahlen zu erwarten, vor allem in Europa. Im dritten Quartal sank der Umsatz in Europa um mehr als 21 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn vor Steuern verdreifachte sich aber auf 193 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal.



