Im Streit um die Rechte an den Büchern des schwedischen Krimi-Autors Stieg Larsson will seine Familie der langjährigen Lebensgefährtin einem Bericht zufolge einen Millionenbetrag zahlen. Wie die Zeitung "Svenska Dagbladet" berichtet, haben der Vater und der Bruder des 2004 verstorbenen Bestseller-Autors seiner Freundin Eva Gabrielsson 20 Millionen Kronen (1,92 Millionen Euro) angeboten. Diesen Artikel weiter lesen
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"Wir wollten immer eine Einigung erzielen", sagte der Vater Erland Larsson der Zeitung. Larsson und Gabrielsson hatten bis zu seinem plötzlichen Tod 32 Jahre lang zusammengelebt, aber nie geheiratet. Rein rechtlich stehen ihr die Verwertungsrechte an der international erfolgreichen Millennium-Trilogie daher nicht zu.
Larsson hatte sich in Schweden als Journalist, Schriftsteller und Experte für Rechtsextremismus einen Namen gemacht. 2004 starb er durch einen Herzinfarkt. Die drei Kriminalromane um den Journalisten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander wurden erst nach seinem Tod veröffentlicht. Allein in Europa wurden bislang mehr als 20 Millionen Exemplare verkauft. Die Verfilmung des ersten Buchs "Verblendung" läuft seit Oktober in den deutschen Kinos.




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