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Datenleck bei Arbeitsagentur womöglich weitaus größer

Das Leck im Datenschutz bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist möglicherweise größer als zunächst vermutet. Der Personalrat der Jobcenter in Hannover habe den Verdacht, dass nur für den internen Gebrauch der Behörde gedachte sensible Daten von Hartz-IV-Empfängern in die Online-Jobbörse der BA geraten seien, berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". So hätten in Einzelfällen möglicherweise nicht nur Agentur-Mitarbeiter, sondern auch potenzielle Arbeitgeber im Internet Einblick in Daten über Krankheiten, Haftstrafen, Schulden oder Suchttherapien des Arbeitsuchenden erhalten. Diesen Artikel weiter lesen

"Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Mitarbeiter der Bundesagentur den Überblick verloren haben, was alles miteinander verlinkt ist", sagte der Vize-Personalratsvorsitzende der Jobcenter, Volker Zimmermann, der Zeitung. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar habe deshalb weitergehende Verbesserungen gefordert, die die BA im Dezember umsetzen wolle. Bislang seien "nur die gravierendsten Datenschutzmängel abgestellt". Er werde "sehr genau prüfen, ob die zugesagten übrigen Anpassungen auch tatsächlich umgesetzt werden", habe Schaar an Berliner Personalräte geschrieben.

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