Die EU-Kommission hat Russlands Regierungschef Wladimir Putin vor Angstmacherei in der Frage der russischen Gaslieferungen nach Europa gewarnt. Die Versorgung von Millionen EU-Bürgern mit dem Gas zum Heizen dürfe kein Wahlkampfthema sein, sagte ein Kommissionssprecher in Brüssel. Er reagierte damit auf Äußerungen Putins vom Freitag, dass die Ukraine offenbar wieder vor Zahlungsschwierigkeiten stehe und deshalb russische Gaslieferungen in die Ukraine und den Westen bedroht seien. Diesen Artikel weiter lesen
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Diese Äußerungen seien "Teil des Wahlkampfes in der Ukraine", sagte der Kommissionssprecher. "Wir lassen uns nicht in den Wahlkampf ziehen und es kann nicht sein, dass Europas Bürger wegen eines potenziellen Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine leiden." In der Ukraine finden im Januar Präsidentschaftswahlen statt, pro-russische und pro-westliche Kräfte stehen sich dabei gegenüber.
Im Januar dieses Jahres waren die russischen Gaslieferungen in mehrere europäische Länder wegen eines Streits zwischen Moskau und Kiew zwei Wochen lang ausgeblieben. Dies hatte in einigen EU-Staaten zu massiven Problemen geführt.




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