Trotz der kürzlich erfolgten Ernennung der neuen Bundesregierung sieht eine überwältigende Mehrheit der Deutschen keine Aufbruchstimmung in Deutschland. 70 Prozent verneinten eine entsprechende Frage, wie das ZDF-Politbarometer ergab. Nur eine Minderheit von 24 Prozent verspürt demnach eine solche Stimmung. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Meinungen darüber, ob die schwarz-gelbe Koalition einen wichtigen Beitrag zur Lösung der anstehenden Probleme leisten wird, sind geteilt: 47 Prozent der Befragten versprechen sich eine solche Leistung von Union und FDP, 48 Prozent trauen ihr dies nicht zu.
Besonders skeptisch sind die Deutschen der Befragung zufolge mit Blick auf die Finanz- und Steuerpolitik. 59 Prozent rechnen nicht damit, dass die Koalition die Finanzprobleme in den Griff bekommt, nur 36 Prozent glauben dies. Was die geplanten Steuersenkungen angeht, hält eine Mehrheit von 53 Prozent die angestrebten Entlastungen um 24 Milliarden Euro angesichts der hohen Verschuldung für falsch, 42 Prozent sind dafür.
Auch in den Bereichen Arbeit und Gesundheit trauen die Bundesbürger der neuen Koalition nicht viel zu. So bezweifeln 52 Prozent, dass es zu einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt kommen wird, 63 Prozent sind skeptisch, dass es im Gesundheitswesen Verbesserungen geben wird. Optimistischer sind die Deutschen, wenn es um die Ankurbelung der Wirtschaft geht. Hier setzen 61 Prozent auf die Regierung, nur 34 Prozent trauen ihr dies nicht zu.
In der Politikerrangliste nimmt Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erneut den Spitzenplatz ein. Auf Platz zwei folgt Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Dahinter kommen mit deutlichem Abstand der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück (SPD), Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier.
In der politischen Stimmung verbessert sich die CDU/CSU laut Politbarometer um drei Prozentpunkte auf 41 Prozent, während die FDP drei Punkte verliert und bei elf Prozent landet. Die SPD kommt auf 20 Prozent (minus eins), Linke und Grüne bleiben bei zwölf beziehungsweise elf Prozent.
Würde bereits am nächsten Sonntag wieder gewählt, käme die CDU/CSU auf 36 Prozent der Stimmen, die SPD auf 22 Prozent, die FDP auf 13 Prozent, die Linke ebenfalls auf 13 Prozent und die Grünen auf elf Prozent.




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