Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die Verhandlungen über einen Kompromiss im Atomstreit mit dem Iran als "ersten positiven Schritt in die richtige Richtung" gelobt. Die derzeitigen Bemühungen der US-Regierung, mit anderen Ländern den Iran am Bau einer Atombombe zu hindern, seien begrüßenswert, sagte Netanjahu vor einem Treffen mit dem Nahost-Gesandten der USA, George Mitchell, in Jerusalem. Diesen Artikel weiter lesen
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Netanjahus Verteidigungsminister Ehud Barak hatte zuvor hingegen kritisiert, mit dem Angebot, iranisches Uran im Ausland anzureichern, legitimiere die internationale Gemeinschaft Teherans Atomprogramm. Netanjahu will am Samstag US-Präsidentin Hillary Clinton in Jerusalem empfangen.
Nach den USA drängte unterdessen auch Frankreich die iranische Regierung dazu, ihre Antwort auf den von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vorgeschlagenen Kompromiss zur Urananreicherung zu konkretisieren. Die iranische Regierung solle unverzüglich schriftlich eine formelle Antwort auf das IAEA-Angebot abgeben, sagte der Sprecher des französischen Außenministeriums, Bernard Valero, am Freitag in Paris. In einer mündlichen Antwort hatte Teheran demnach Änderungen an dem Angebot gefordert.
US-Außenministerin Hillary Clinton sagte während ihres Pakistan-Besuchs dem Fernsehsender CNN, ihre Regierung versuche immer noch zu klären, was der Iran "tun will" und wie seine Antwort zu verstehen sei. Zuvor hatte Clintons Sprecher Ian Kelly gesagt: "Wir müssen vom Iran eine formale Antwort hören." Die IAEA hatte am Donnerstag erklärt, eine "erste Antwort" aus Teheran erhalten zu haben. Einzelheiten zum Inhalt wurden nicht genannt.




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