Mit einem Aufruf zum gemeinsamen Kampf gegen die Führungsriege des Terrornetzwerks El Kaida hat US-Außenministerin Hillary Clinton ihren Besuch in Pakistan beendet. Es sei im Interesse beider Länder, die Terroristen "zu fangen und zu töten", sagte Clinton, die auch auf ihre Kritik an der mangelnden Kooperation der Regierung in Islamabad zurückkam. Im Nordwesten sprengten Aufständische eine Schule und eine Klinik in die Luft. Diesen Artikel weiter lesen
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"Wir in den USA würden sehr gern das Ende der Führung von El Kaida erleben - und unser Informationsstand ist, dass diese sich irgendwo in Pakistan aufhält", sagte Clinton bei einem Gespräch mit Journalistinnen. "Lasst uns zusammenarbeiten, um die Sache zu erledigen." Dies würde Terroristen weltweit einen schweren Schlag versetzen. Clinton hielt sich drei Tage in Pakistan auf. Sie ist die hochrangigste Vertreterin der US-Regierung, die nach Pakistan reiste, seit Präsident Barack Obama die Atommacht in den Mittelpunkt des Kampfes gegen den Terror rückte.
Die Frage, ob sich El-Kaida-Chef Osama bin Laden und seine Führungsriege in Pakistan verstecken und was die Regierung darüber weiß, führte während des Clinton-Besuchs zu Irritationen. Zwar relativierte Clinton ihre zuvor geäußerte Kritik am Kampf gegen El Kaida und auch ihren Vorwurf, es sei "schwer zu glauben", dass niemand in der pakistanischen Regierung wisse, wo sich die Anführer aufhielten. Bei einem Treffen mit Radiojournalisten in Islamabad erneuerte sie jedoch ihre Bestürzung darüber, dass die mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September unauffindbar seien. "Irgendjemand irgendwo in Pakistan muss doch wissen, wo diese Menschen sind", sagte sie.
Die Beziehungen zwischen Pakistan und den USA sind angespannt, seit die USA ein Hilfspaket für Pakistan in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar (rund fünf Milliarden Euro) schnürten. Die Finanzspritze soll der wirtschaftlichen Entwicklung dienen, Pakistan fürchtet allerdings einen Eingriff in seine Souveränität.
Im Nordwesten Pakistans sprengten Aufständische unterdessen eine Schule und eine Klinik in die Luft. Die staatliche Schule für Jungen und die Klinik im Dorf Shahukhel wurden nach Behördenangaben vollständig zerstört. Die Attentäter hatten demnach bis zu 80 Kilogramm Sprengstoff zur Explosion gebracht.




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