Ab dem kommenden Jahr wird es erstmals auch Internet-Adressen ohne lateinische Buchstaben geben. Wie die internationale Internetverwaltung ICANN in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul beschloss, soll es künftig möglich sein, komplette Internetadressen mit chinesischen, koreanischen, japanischen oder arabischen Schriftzeichen zu registrieren. Dies gilt sowohl für die Internetadresse selbst als auch für die jeweilige Endung nach dem Punkt. Diesen Artikel weiter lesen
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ICANN-Verwaltungsratschef Peter Dengate Thrush sagte, der Einführung der internationalen Adressen seien jahrelange Arbeit und Forschung vorausgegangen. Die Reform sei "der Beginn eines historischen Wandels des Internets". Mehr als die Hälfte der 1,6 Milliarden Internetnutzer stammen aus Ländern, die keine lateinischen Schriftzeichen benutzen. Anträge auf Registrierung von Adressen mit nicht-lateinischen Buchstaben sollen ab 16. November entgegengenommen werden. Die ersten Adressen werde Mitte 2010 freigeschaltet.




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