Unter Frauen ist in Deutschland einer Umfrage zufolge die Angst vor Altersarmut weit verbreitet: Rund 40 Prozent der 18- bis 50-Jährigen fürchten sich, im Alter ihren Lebensstandard nicht halten oder sogar in Armut leben zu müssen, wie aus einer in Wiesbaden vorgestellten TNS-Infratest-Befragung für den Finanzdienstleister Delta Lloyd hervorgeht. Vor allem junge Frauen machen sich demnach zunehmend mehr Sorgen über finanzielle Einbußen im Ruhestand. Diesen Artikel weiter lesen
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Unter den 18- bis 25-Jährigen befürchten inzwischen knapp 40 Prozent, im Alter einen niedrigeren Lebensstandard zu haben. Im vergangenen Jahr waren es nur 27,5 Prozent gewesen.
Auf die gesetzliche Rente verlässt sich der Umfrage zufolge noch immer etwas mehr als ein Fünftel der deutschen Frauen, nämlich 21,2 Prozent. Dabei gibt es weiterhin Unterschiede zwischen Ost und West: Unverändert zählen rund 21 Prozent der westdeutschen Frauen auf die Rente vom Staat, bei den ostdeutschen Frauen sind es mit 24,7 Prozent etwas mehr. Allerdings waren es in den neuen Bundesländern im Vorjahr noch 31,9 Prozent.
Die Altersvorsorge steht bei den Frauen insgesamt aber ganz oben auf der Prioritätenliste. Bei der Frage, für welche Bereiche am ehesten gespart werden muss, liegt die Rente der Umfrage zufolge mit 57 Prozent klar vorn. Das Eigenheim rückt dagegen eher in den Hintergrund. Während 2008 noch 10,3 Prozent der befragten Frauen das Sparen für die eigenen vier Wände wichtig fanden, sind es jetzt nur noch 5,3 Prozent.




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