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Greenpeace: Gewürze im Supermarkt pestizidbelastet

Kräuter und Gewürze im Supermarkt sind nach Angaben von Greenpeace oft mit Pestiziden belastet. Besonders hohe Werte weisen Paprika- und Currypulver auf, teilte die Umweltschutzorganisation nach dem Test von 44 Proben in deutschen Supermärkten mit. Getrocknete Petersilie der Supermarkt-Kette Real habe die gesetzlich erlaubten Grenzwerte überschritten, weshalb Greenpeace den Real-Mutterkonzern Metro anzeigte. Diesen Artikel weiter lesen

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Insgesamt sei mehr als ein Viertel der Proben aus konventionellem Anbau wegen einer zu hohen Pestizid-Belastung nicht zum Verzehr zu empfehlen, teilte Greenpeace mit. In den Proben der Kräuter und Gewürze aus Bio-Anbau seien dagegen keine oder nur sehr geringe Spuren von Pestiziden gefunden worden.

Teils seien die Test-Ergebnisse sogar schlechter ausgefallen als in den Vorjahren: Bei Paprika-Pulver war laut Greenpeace die Hälfte aller Proben nicht empfehlenswert, beim vorherigen Test im Jahr 2008 waren es nur 30 Prozent gewesen. Bei Petersilie seien noch die Hälfte der Proben nicht empfehlenswert gewesen, das war weniger als im Vorjahr, als es noch 67 Prozent waren.

Greenpeace teilte mit, während die Pestizid-Belastung von Obst und Gemüse seit 2007 gesunken sei, verbessere sich die Lage bei Gewürzen und Kräutern nicht. Insgesamt testete Greenpeace 44 Proben Petersilie, Schnittlauch, Curry- und Paprikapulver, davon sieben aus biologischem Anbau. Die Proben stammten aus Filialen der sechs führenden deutschen Supermarkt-Ketten sowie aus mehreren Bio-Supermärkten.

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