Vier Monate nach dem Tod von Michael Jackson haben Fans in der ganzen Welt zur Premiere des Films "This is it" ihr Idol noch einmal gefeiert. In 18 Kinos auf fünf Kontinenten wurde der Film über Jacksons geplante Abschiedstour gleichzeitig ausgestrahlt. Auch im Berliner Sony Center am Potsdamer Platz freuten sich die Fans über ein Wiedersehen mit ihrem Star auf der Leinwand, auch wenn viele im Kino zum Taschentuch greifen mussten. Diesen Artikel weiter lesen
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An der zentralen Premierenfeier in einem Kino in Los Angeles nahmen unter anderem Jacksons Brüder Jermaine und Tito teil. Vor den Augen der etwa 300 Fans zogen Prominente wie die Schauspieler Will Smith, Jennifer Love Hewitt und Mickey Rooney sowie Paris Hilton in den Kinosaal. Jacksons drei Kinder waren nicht anwesend, sie sahen den Film nach Angaben der Promiklatsch-Website tmz.com bereits in einer Privatvorführung.
Die Premiere in Los Angeles fand unter aufregenden Umständen statt, da die Stadt nach heftigen Stürmen zum Teil von einem Stromausfall betroffen war. Jacksons ehemaliger Manager Frank DiLeo gestand, er habe bei Vorführungen des Films jedesmal geweint. "Aber heute Nacht weinen wir nicht, heute feiern wir Michael."
"This is it" wurde zeitgleich auch in Kinos in Europa, Afrika, Asien und Südamerika übertragen. Ein Kino am Potsdamer Platz in Berlin war als einziges deutsches Filmtheater dabei. Vor der Premiere tanzten dort etwa hundert Fans in Jackson-Outfits mit Hut und Handschuh nach dem Hit "Beat It". Viele von ihnen gingen mit Taschentüchern bewaffnet ins Kino, um ein letztes Mal von ihrem Idol Abschied zu nehmen. Nach der Vorstellung verließen viele sprachlos und mit Tränen in den Augen das Kino. "Es war schön, ihn nochmal zu sehen", sagte ein Fan der Nachrichtenagentur AFP.
Der fast zweistündige Film ist zusammengeschnitten aus mehr als 100 Stunden Filmmaterial, das bei den Proben für Jacksons geplante Comeback-Show "This Is It" aufgezeichnet wurde. Sony hatte sich für 60 Millionen Dollar (40 Millionen Euro) die Rechte an dem Material gesichert. Bundesweit läuft der fast zwei Stunden lange Film jetzt auf 935 Leinwänden.




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