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Mutmaßlicher Kardelen-Mörder am 13. November vor Gericht

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der kleinen Kardelen aus Paderborn beginnt am 13. November vor einem Schwurgericht im Westen der Türkei. Ali K. wird in der Stadt Söke südlich von Izmir vor Gericht gestellt, wo er seit seiner Festnahme im Februar in Untersuchungshaft sitzt, wie die Justiz in Söke mitteilte. Diesen Artikel weiter lesen

Der 29-Jährige soll die achtjährige Kardelen im Januar dieses Jahres in Paderborn vergewaltigt und getötet haben und anschließend in die Türkei geflohen sein. Im Februar wurde er im westtürkischen Didim festgenommen. Nach seiner Verhaftung bestritt K. die Tat. Der Prozess findet in der Türkei statt, da die Türkei ihre Staatsbürger grundsätzlich nicht an andere Länder ausliefert.

Die Eltern von Kardelen wollen dem "Westfalen-Blatt" zufolge an dem Prozess in Söke teilnehmen. Das Ehepaar habe den Tod seiner Tochter bis heute nicht verarbeitet, zitierte die Zeitung den deutschen Anwalt der Eltern: "Beide sind erheblich traumatisiert." Vielleicht helfe es den Eltern, wenn das schreckliche Geschehen jetzt endlich juristisch aufgearbeitet werde: "Sie möchten, dass der Mörder seine gerechte Strafe bekommt und sich nie wieder an einem Kind vergreifen kann", sagte der Anwalt.

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