Die Regierungen in Paris und Berlin planen eine gemeinsame deutsch-französische Gedenkfeier zum Jahrestag des Waffenstillstands nach dem Ersten Weltkrieg am 11. November. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werde dazu nach Paris kommen, hieß es von Seiten der französischen Regierung. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy wünsche, dass nach dem Tod des letzten Veteranen des Ersten Weltkriegs die Gedenkfeiern zum 11. November zu einem Tag der "deutsch-französischen Versöhnung" umgestaltet würden, hieß es im Pariser Elysée-Palast. Diesen Artikel weiter lesen
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Jetzt, wo die letzten Kämpfer des Krieges gestorben seien und es keine "lebende Erinnerung" mehr an die Zeit gebe, sei es wichtig, "nach vorne zu blicken und mit unseren deutschen Partnern zu arbeiten", sagte der französische Regierungssprecher Luc Chatel zuvor. Merkel wurde am Abend in Paris erwartet.
Es sei "eine starke, sehr wichtige Geste", dass die Kanzlerin unmittelbar nach ihrer Vereidigung noch am Mittwochabend nach Paris komme, sagte der Regierungssprecher. Sarkozy sei seinerseits sofort nach Deutschland gereist, als er sein Amt im Mai 2007 angetreten habe. Merkel wollte mit Sarkozy den Gipfel der Europäischen Union am Donnerstag und Freitag vorbereiten. Dem Elyséepalast zufolge sollte es unter anderem um Klimafragen gehen.
Der französische Europastaatssekretär Pierre Lellouche hatte vor zwei Wochen gesagt, Frankreich wolle den 9. November als Jahrestag des Mauerfalls und den 11. November als Ende des Ersten Weltkriegs symbolisch miteinander verbinden.




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