Beim Online-Netzwerk SchülerVZ hat es offenbar erneut eine Datenpanne gegeben: Dem Verbraucherzentrale-Bundesverband (vzbv) wurde nach eigenen Angaben eine größere Anzahl Datensätze übergeben. Eine erste Sichtung und Überprüfung habe ergeben, dass es sich dabei um über 100.000 Datensätze von SchülerVZ handele. Enthalten sind demnach auch personenbezogene Daten von solchen Mitgliedern, die ihre Daten nur für Freunde sichtbar in dem Netzwerk veröffentlicht haben. Diesen Artikel weiter lesen
Dem vzbv zufolge wurden die Daten zunächst dem Blog netzpolitik.org zugespielt. Von dort wurden die Datensätze an den vzbv weitergereicht. Der vzbv wiederum habe sie dem Berliner Datenschutzbeauftragten zusammen mit einem Programm übergeben, mit dem die Daten angeblich erlangt wurden. Der Unbekannte, der die Daten beschafft hat, erklärte nach vzbv-Angaben, sie nicht veröffentlichen zu wollen. Vielmehr sei sein Anliegen, über mangelnde technische Sicherheitsvorkehrungen und die grundsätzliche Unsicherheit von Daten in sozialen Netzwerken aufzuklären.
Bei SchülerVZ waren erst kürzlich persönliche Daten von womöglich bis zu einer Million junger Menschen illegal kopiert und weitergeben worden. Der inzwischen festgenommene Datendieb wollte von dem sozialen Netzwerk nach Angaben der Staatsanwaltschaft Geld erpressen.
Bei sozialen Netzwerken können Nutzer ein eigenes Profil anlegen und sich mit Freunden und Bekannten vernetzen. Auch können sie auf den Internetportalen etwa Fotos und Videos veröffentlichen.




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