Indien hat nach Angaben von Umweltschützern mit einer steigenden Menge an Elektromüll zu kämpfen. 420.000 Tonnen des teilweise hochgiftigen Schrotts müsse das Land pro Jahr entsorgen, die Menge des Mülls steige jährlich allerdings um zehn bis 15 Prozent, erklärte die Organisation Toxic Link in Neu Delhi. Ein Teil des Mülls kommt demnach aus Indien selbst, wo die Technologisierung etwa mit neuen Handys und Fernseher rasant voranschreite. Ein Teil des Elektronikschrott werde allerdings auch importiert, um in Indien entsorgt zu werden. Diesen Artikel weiter lesen
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Nach offiziellen Angaben gibt es in Indien nur sechs Anlagen zur Entsorgung von Elektromüll, die nur 27.000 Tonnen verarbeiten können. Laut Toxic Link wird der allermeiste Elektroschrott daher von Arbeitern mit bloßen Händen zerlegt - wobei diese unter anderem mit krebserregenden Metallen wie Barium, Blei und Cadmium in Berührung kommen. Das indische Umweltministerium kündigte ein Gesetz zur Wiederverwertung sowie gegen weitere Importe des gefährlichen Mülls an.




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