Der kanadische Regisseur und Oscar-Preisträger Paul Haggis hat aus Protest gegen die Diskriminierung von Homosexuellen die Scientology-Organisation verlassen. In einem im Internet veröffentlichten Brief an Scientology-Sprecher Tommy Davis bezeichnete Haggis Haltungen der Organisation als "moralisch verwerflich". Er kritisierte es unter anderem als "feige", dass Scientology nicht eingeschritten sei, als sich seine Anhänger im kalifornischen San Diego gegen die Schwulenehe aussprachen. "Schweigen ist Zustimmung, Tommy", heißt es in dem Brief vom 19. August. "Und ich weigere mich zuzustimmen." Diesen Artikel weiter lesen
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Haggis kritisierte in dem Brief zudem, dass Scientology seine Mitglieder dazu zwinge, den Kontakt zu Angehörigen abzubrechen, die der Organisation kritisch gegenüberstünden. Seine Frau Deborah Rennard sei dazu gezwungen worden, nach deren Austritt den Kontakt zu ihren Eltern abzubrechen, erklärte der 56-jährige Kanadier. Sie habe sehr darunter gelitten, aber mehr als anderthalb Jahre nicht mit ihnen gesprochen. Haggis wurde für seinen Film "L.A. Crash" von 2004 mit einem Oscar für das beste Drehbuch ausgezeichnet.




Frankfurt/Main (AFP) - Der langjährige Moderator der ARD-"Tagesthemen", Ulrich Wickert, hat die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF als inhaltlich und sprachlich schlecht kritisiert.
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