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Bayer mit Gewinnrückgang wegen schwächelnder Agrar-Sparte

Schlechte Geschäfte in seiner Agrar-Sparte haben Bayer im dritten Quartal einen Gewinnrückgang beschert: Der Chemiekonzern verdiente von Juli bis September unter dem Strich 249 Millionen Euro, 10,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen in Leverkusen mitteilte. Der Umsatz des Konzerns sank um sieben Prozent auf 7,4 Milliarden Euro. Ungünstige Witterungsbedingungen und sinkende Preise für klassisches Saatgut hätten das Agrar-Geschäft belastet. Dies konnten demnach bessere Geschäfte mit gentechnisch veränderten Saatgut nicht ausgleichen. Diesen Artikel weiter lesen

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Bei den Spezial-Rohstoffen für die Industrie lastete die Wirtschaftskrise weiter auf dem Konzern. Zwar lief das Geschäft in der Sparte, wo unter anderem Lacke, Kleb- oder Schaumstoffe hergestellt werden, unter anderem wegen einer anziehenden Nachfrage in Asien besser als im Vorjahreszeitraum. Allerdings liegt der Umsatz nach dem krisenbedingten Einbruch weiter relativ niedrig.

Besser lief es für Bayer in der Pharma-Sparte, die weniger von der aktuellen Wirtschaftslage abhängig ist. Hier machte das Unternehmen unter anderem dank eines Krebs-Medikaments und einer Arnzei zur Herzinfarkt-Vorbeugung mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Bei den rezeptfreien Medikamenten wurde das Geschäft unter anderem durch Blutzuckermessgeräte und die Hautpflege-Linie Bepanthen gestützt.

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