Nach fast zweijähriger Unterbrechung will Südkorea wieder Nahrungsmittel nach Nordkorea liefern. Seoul habe angeboten, über das Rote Kreuz 10.000 Tonnen Getreide sowie 20 Tonnen Milchpulver und Medikamente in den Norden zu schicken, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Mit der Hilfslieferung könne der Nahrungsmittel-Engpass in Nordkorea nicht behoben werden, erklärte Ministeriumssprecher Lee Jong Joo. Es gehe lediglich um humanitäre Hilfe. Ob es weitere Lieferungen gebe, hänge davon ab, wie sich die Beziehungen zwischen Seoul und Pjöngjang entwickelten. Diesen Artikel weiter lesen
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Nach dem Amtsantritt des südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak im Februar 2008 hatte sich das Verhältnis verschlechtert. Zuletzt gab es jedoch einige Zeichen der Entspannung: Die zwischenzeitlich ausgesetzten Treffen getrennter Familien wurden wieder aufgenommen, im August empfing Südkoreas Präsident Lee zum ersten Mal in seiner Amtszeit Gesandte aus Nordkorea. Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nation (WFP) sind ein Drittel der Frauen und Kleinkinder in Nordkorea unterernährt.




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