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Massive Sicherheitsmaßnahmen nach Anschlägen in Bagdad

Nach den blutigen Anschlägen in Bagdad sind in der irakischen Hauptstadt die Sicherheitsvorkehrungen massiv verschärft worden. Mehrere Straßen im Zentrum blieben gesperrt, die Zahl der Sicherheitskräfte wurde deutlich erhöht. Armeefahrzeuge säumten die Straßen, Kontrollpunkte wurden eingerichtet. Ministerpräsident Nuri El Maliki hatte am Sonntagabend eine Dringlichkeitssitzung des Nationalen Sicherheitsrates anberaumt, wie Regierungssprecher Ali el Dabbach mitteilte. Diesen Artikel weiter lesen

Die Regierungsangaben zur Opferzahl sind weiter widersprüchlich. Laut einem ranghohen Vertreter des Gesundheitsministeriums starben bei dem Doppelanschlag am Sonntagmorgen 99 Menschen. Regierungssprecher Dabbach und ein Armeesprecher bestätigten die Zahl. Ein Vertreter des Innenministeriums sprach hingegen von 155 Toten. Rund 500 Menschen wurden verletzt. Schon am Sonntag hatte das Innenministerium von mehr als 130 Toten gesprochen.

Zwei Autobomben waren vor dem Justizministerium und dem Sitz des Gouverneurs von Bagdad explodiert. Die Regierung machte das Terrornetzwerk El Kaida und Anhänger des früheren Staatschefs Saddam Hussein für die Selbstmordanschläge verantwortlich.

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