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Bundesagentur für Arbeit erwartet geringeres Defizit

Die Bundesagentur für Arbeit wird bis Jahresende ein geringeres Defizit einfahren als befürchtet. "In diesem Jahr werden wir unsere Rücklage aus den Aufschwungzeiten voraussichtlich doch nicht ganz aufbrauchen müssen", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise dem "Handelsblatt". Bisher hatte die BA erwartet, bereits 2009 ihr gesamtes Finanzpolster von knapp 17 Millarden Euro aufzehren zu müssen. Genaue Daten für eine neue Finanzprojektion berechne die BA derzeit noch, sagte Weise. Diesen Artikel weiter lesen

Von den alten BA-Überschüssen bleibe nun "ein Betrag für 2010 stehen", sagte der BA-Chef. Damit könne der Finanzbedarf gegenüber dem Bund minimiert werden. Für 2010 hatte die BA bisher einen Zuschussbedarf von 20 Milliarden Euro erwartet. Zugleich stellte der BA-Chef der neuen schwarz-gelben Regierung zusätzliche Effizienzsteigerungen in Aussicht und begrüßte deren Pläne für eine Straffung des arbeitsmarktpolitischen Förderkatalogs. "Instrumente weiter zu vereinfachen, zusammenzufassen und mit weniger Detailvorgaben zu verknüpfen - da besteht ein enormes Potenzial", sagte Weise.

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