Die FDP hat auf ihrem Sonderparteitag den Koalitionsvertrag mit der Union gebilligt: Die Delegierten stimmten in Berlin den Vereinbarungen mit CDU und CSU über die künftige Regierungspolitik mit großer Mehrheit zu. Der FDP-Bundesvorstand sowie die Bundestagsfraktion der Liberalen hatten den Koalitionsvertrag sowie die Ressortverteilung bereits am Samstag abgesegnet. Diesen Artikel weiter lesen
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FDP-Chef Guido Westerwelle hatte zuvor die Vorhaben der künftigen schwarz-gelben Regierung gegen den Vorwurf der sozialen Kälte verteidigt. Durch die Erhöhungen beim Kindergeld und beim Kinderfreibetrag werde die Situation der Familien verbessert, sagte Westerwelle. "Wer das als kalte Politik bezeichnet, dem ist in seiner Hirnverbranntheit nicht mehr zu helfen", sagte Westerwelle unter dem Jubel der Delegierten.
Der FDP-Vorsitzende verwies zugleich darauf, dass Schwarz-Gelb das Schonvermögen von Hartz-IV-Empfängern ausweiten werde. "Wir haben ein Herz für die kleinen Leute", sagte er. Westerwelle betonte zugleich, dass bei den von seiner Partei verlangten Verbesserungen für den Mittelstand "nahezu alles" in den Koalitionsverhandlungen mit der Union habe durchgesetzt werden können. Auch in der Bildungs- und Bürgerrechtspolitik habe die FDP viel erreicht.
In der Steuerpolitik habe die FDP einen Strukturwechsel durchgesetzt. "Wir sorgen dafür, dass endlich Klarheit in der Steuerpolitik herrscht", sagte der FDP-Chef. "Der Solms-Tarif, er kommt", sagte er mit Blick auf das vom FDP-Finanzexperten Hermann Otto Solms erstellten Steuerkonzept der FDP
Westerwelle kündigte an, zu einem späteren Zeitpunkt einen Nachfolger für den derzeitigen Generalsekretär Dirk Niebel zu benennen. Niebel wechselt als Entwicklungshilfeminister ins neue Kabinett.
Die FDP will nach Angaben ihres Haushaltspolitikers Otto Fricke die deutsche Entwicklungshilfe für China einstellen. "Das ist eine klare Position der FDP", sagte der Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Bundestages im Deutschlandfunk. Den Bürgern sei nicht klarzumachen, dass ein Land unterstützt werden solle, "mit dem wir konkurrieren, ein Land, das auch auf Grund seiner Gehaltsstruktur bei uns mit dafür sorgt, dass hier Arbeitsplätze nicht entstehen können oder sogar verschwinden". China habe mehr Reserven als Deutschland Schulden habe, sagte Fricke weiter.




Cotabato (AFP) - Bei einem Geiseldrama im Süden der Philippinen sind mindestens 21 Menschen getötet worden, unter ihnen 13 Frauen.
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