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Birma deutet auf ASEAN-Gipfel Erleichterungen für Suu Kyi an

Die birmanische Militärjunta hat auf dem ASEAN-Gipfel in Thailand weitere Erleichterungen für die seit Jahren unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin in Aussicht gestellt. Birmas Regierungschef Thein Sein habe sich "optimistisch" gezeigt, dass Suu Kyi im Prozess der nationalen Versöhnung einen Beitrag leisten könne, sagte der thailändische Regierungschef Abhisit Vejjajiva in Hua Hin. Thein Sein sagte den Gipfelteilnehmern zudem, seine Regierung werde möglicherweise die Bedingungen des Hausarrests der 64-Jährigen erleichtern. Diesen Artikel weiter lesen

Die Friedensnobelpreisträgerin hat 14 der vergangenen 20 Jahre unter Hausarrest in der birmanischen Hauptstadt Rangun verbracht. Im August war der Arrest um weitere 18 Monate verlängert worden. Vor zwei Wochen durfte sich Suu Kyi überraschend mit westlichen Diplomaten treffen.

Die ASEAN-Gemeinschaft steht wegen ihrer zurückhaltenden Haltung zur Lage in Birma in der Kritik. Auch die Schlusserklärung des Gipfels von Hua Hin erwähnt Suu Kyi mit keinem Wort, sondern betont lediglich die Notwendigkeit der "nationalen Versöhnung" in dem Land und fordert für das Jahr 2010 "gerechte, freie und transparente" Parlamentswahlen. Der birmanischen Junta wird vorgeworfen, Suu Kyi von den Wahlen fernhalten und damit ihre Partei NLD schwächen zu wollen.

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