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Mohamed Fayed will Präsident von Schottland werden

Mohamed el Fayed, der ägyptischstämmige 80-jährige Inhaber des Londoner Nobelkaufhauses Harrods, hat in seinem Leben offenbar noch Großes vor: In der britischen Zeitung "Sunday Times" rief er seine "schottischen Landsleute" auf, sich von England loszusagen und erklärte sich bereit, Präsident einer unabhängigen Republik Schottland zu werden. Diesen Artikel weiter lesen

"Ihr Schotten habt viel zu lange wie im Koma gelebt", sagte Fayed dem Blatt. Sie sollten sich von den "Engländern und ihren schrecklichen Politikern" trennen. "Wenn ihr eure Freiheit wiedererlangt habt, bin ich bereit, euer Präsident zu sein."

Mit der derzeitigen schottischen Regionalregierung, die ein Referendum zur Unabhängigkeit plant, und deren Chef Alex Salmond will Fayed allerdings nichts zu tun haben. "Ich werde alles für Schottland tun, aber ich will diesen Alex Salmond nicht", sagte der ägyptische Unternehmer, der keinen britischen Pass besitzt. Er habe Salmond mehrmals seine Hilfe und Ratschläge angeboten, die dieser jedoch immer wieder ausgeschlagen habe.

Fayed ist der Vater von Dodi el Fayed, der 1997 gemeinsam mit seiner damaligen Freundin Prinzessin Diana bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam. Jahrelang versuchte Mohamed el Fayed vor Gericht, den Unfall als Mordkomplott zu entlarven. Im vergangenen Jahr akzeptierte er dann das Urteil eines Londoner Gerichts, demzufolge der Unfall auf Fahrlässigkeit des Chauffeurs zurückzuführen war.

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