Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hat die im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarungen zur Grünen Gentechnik scharf kritisiert. Dass es mit der Gen-Kartoffel "Amflora" des BASF-Konzerns ein konkretes Produkt einer konkreten Firma in den Vertrag geschafft habe, sei ein "unglaublicher Vorgang", erklärte BÖLW-Chef Felix Prinz zu Löwenstein in Berlin. Dies zeige, "zeige, wie erfolgreich die Biotechnologie-Branche damit war, den Vertragsverfassern die Feder zu führen". Diesen Artikel weiter lesen
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Im Koalitionsvertrag heißt es: "Der Anbau der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora für eine kommerzielle, industrielle Verwertung wird unterstützt." Die Kartoffel wurde vom BASF-Konzern entwickelt und produziert eine spezielle Art von Stärke für die industrielle Verwendung. Die Kartoffel ist bisher nur für den Forschungsanbau zugelassen.
Auch der Gen-Mais Mon810 des US-Saatgutkonzerns Monsanto, dessen Anbau derzeit in Deutschland verboten ist, wird im Koalitionsvertrag ausdrücklich genannt. Hier soll abgewartet werden, wie das von Monsanto angestrengte Gerichtsverfahren gegen das Verbot ausgeht.




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