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Französischer Staat muss Mohamed Fayed entschädigen

Ein französisches Gericht hat den Staat zur Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 5000 Euro an Mohamed Fayed verurteilt, weil die Behörden die Ermittlungen zur Aufklärung des tödlichen Unfalls von Prinzessin Diana und Dodi Fayed verzögert hätten. In dem Urteil, das der Nachrichtenagentur AFP vorlag, heißt es, die Ermittlungen seien "ohne gute Gründe" um fast zwei Jahre verzögert worden. Neben der Entschädigung muss der französische Staat Rechtsanwaltskosten in Höhe von 3000 Euro übernehmen. Diesen Artikel weiter lesen

Mohamed Fayed begrüßte das Urteil. Das Gericht habe anerkannt, dass ihm Gerechtigkeit verwehrt worden sei, sagte der Milliardär in London. Der Vater von Prinzessin Dianas Lebensgefährtem hatte den französischen Staat 2007 verklagt und eine Entschädigung von einer Million Euro gefordert.

Ein Londoner Gericht hatte 2008 das von Fayed angenommene Mordkomplott ausgeschlossen. Es urteilte, Diana und Dodi seien 1997 durch das fahrlässige Verhalten ihres Chauffeurs und der Verfolgung durch Paparazzi in einem Pariser Straßentunnel ums Leben gekommen.

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