Wiesbaden (ddp). Knapp ein Fünftel der Einwohner in Deutschland haben ausländische Wurzeln. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, lebten 2008 rund 15,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik. Das waren 19 Prozent der 82,1 Millionen Einwohner. Im Vergleich zu 2007 stieg die Zahl der Einwohner mit Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten um 155 000. Gleichzeitig sank die Zahl der Bürger ohne ausländische Wurzeln um 277 000. Diesen Artikel weiter lesen
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Von den 2008 gezählten Einwohnern mit Migrationshintergrund waren nach Angaben des Statistikamts etwa 7,3 Millionen Ausländer; das entsprach einem Anteil von 8,9 Prozent an der Gesamtbevölkerung. 8,3 Millionen waren Deutsche; das entsprach einem Anteil von 10,1 Prozent.
Die Liste der Herkunftsländer führt die Türkei mit gut 2,9 Millionen Migranten an, gefolgt von den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion mit knapp 2,9 Millionen, Polen mit 1,4 Millionen und den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien mit insgesamt 1,3 Millionen.
(ddp)




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